die Eröffnung

Kreuzzeichen & Hi
Alles, was jetzt passiert, wird unter das Vorzeichen des dreifaltigen Gottes gestellt, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Anders als bei Star Wars soll hier nicht „die Macht mit dir sein“, sondern der lebendige Gott. Keine Energie, sondern ein Gegenüber. Nicht etwas, sondern jemand.

Thought, thoughts & more thoughts
Gott begegnet uns immer wieder neu. Er liebt uns unabhängig von unseren Leistungen, traut uns gleichzeitig auch vieles zu und hat dem Menschen Verantwortung gegeben. In diesem Teil der Messe halten wir Gott unser Leben hin, so wie es ist, ganz ehrlich. Wir singen Kyrie/Herr und bringen damit vor ihn die Momente in denen wir unsere Verantwortung zu wenig wahrgenommen haben, in denen wir anderen und uns selbst geschadet haben, wo wir unsere Grenzen erfahren haben. Der Priester verspricht dir hier, dass Gott wirklich alles verzeiht, was dir ehrlich Leid tut.

Gloria
Das Lied, das an dieser Stelle gesungen wird, hat eigentlich mit Weihnachten zu tun. Als Jesus in Bethlehem geboren wird, hören die Hirten auf dem Feld vom Himmel her den Gesang „Ehre sei Gott in der Höhe“ (Gloria in excelsis deo) und Friede den Menschen auf Erden“.

Es ist die Freude darüber, dass Gott als Mensch in diese Welt gekommen ist. In diese Freude kannst du miteinstimmen oder auch einfach nur zuhören. Denn Gott will auch jetzt, in dieser Feier, zu jedem und jeder einzelnen kommen. Bei allem, was uns noch belastet, sagt er uns: Ich bin da, bin mit dir in dieser Situation, auch wenn du es vielleicht nicht spürst.

Tagesgebet
Mit einem Gebet richtet der Priester uns alle auf Gott aus. Wer dieses Gebet unterstreichen möchte, sagt am Ende „Amen“ (lat.: So sei es!).